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Sonderausstellung Unerwünschte Gäste |
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| 2. Februar bis zum 20. Januar 2013 | ||
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 14–17 Uhr, Sonntag 10–16 Uhr |
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| Unerwünschte Gäste | ||
| Kaum ein anderes Stadttier lebt so eng mit dem Menschen zusammen wie die Strassentaube, und kaum ein anderes ist so erfolgreich wie sie. Doch die Welt der Taube hat viele Schattenseiten. An den Brutplätzen erfolgt eine harte Selektion der Nestlinge durch Fressfeinde, Krankheiten und Parasiten. Aus den Brutplätzen können Taubenparasiten auswandern und den Menschen befallen. Insekten, die normalerweise die Nester, Federn und Kadaver abbauen, können in Wohnungen gelangen um dort ihr Werk als Materialschädlinge fortzusetzen. Mit verschiedenen Methoden versucht man Tauben von Gebäuden fernzuhalten, ohne dadurch das eigentliche Problem zu lösen. Die Ausstellung im Anatomischen Museum Basel zeigt einen Blick hinter die Kulissen. Dem Besucher wird ein Eindruck über die Strassentaube und ihr Leben in der Stadt vermittelt. Die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Taube und dem menschlichen Lebensbereich werden aufgrund von Exponaten veranschaulicht. Der Besucher lernt die Fortpflanzungsbiologe der Taube sowie die verschiedenen Regulatoren am Brutplatz kennen. Parasiten und Materialschädlinge können mit Mikroskopen und Lupen bestimmt werden. Um zu zeigen, wie sich der Mensch gegen die Tauben zu wehren versucht, werden die wichtigsten Taubenschutzmassnahmen vorgestellt. Prof. Dr. Daniel Haag-Wackernagel |
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